Pfälzerwaldverein  pflegt Streuobstwiesen   

Die beiden Streuobstwiesen auf der Platte ( nahe Labyrinth) wurden in
Absprache mit der Gemeinde durch 5 ehrenamtliche Helfer des Pfälzer-
waldvereins gepflegt. Die vom Naturschutzwart Dr. Dieter Dreyer angeregte
Maßnahme erforderte 4 Einsatztage und bezog sich auf knapp 100 Bäume.
Streuobstwiesen, ein Obstbau in Streuform, sind aus vielfältigen Gründen in
den letzten Jahren flächenmäßig zurückgegangen, haben aber im Sinne des
Naturschutzes eine große Bedeutung.
Auf den Streuobstwiesen, typisch ist die extensive Wirtschaftsweise, finden wir
meist hochstämmige Obstbäume verschiedener Arten und Sorten.
Verbreitet sind Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschen und Pflaumen.
Die Bäume, insbesondere wenn es sich um alte, regionale Sorten handelt,
sind resistenter gegen Krankheiten und Schaderreger.
Durch unterschiedliche Wuchsformen und Blühzeiten bilden sie ein buntes
farbenprächtiges Bild.
Streuobstwiesen sind Lebensraum für eine artenreiche Tierwelt z.B. Vögel,
Insekten, Spinnen, Frösche usw. Als Lebensraum bedrohter Tier- und
Pflanzen-arten haben sie große Bedeutung.
Für die Nachhaltigkeit von Streuobstwiesen ist aber eine regelmäßige Pflege
unerlässlich.
Dazu gehört vor allem der Baumschnitt, damit eine bessere Belichtung von
Früchten und Blättern erfolgt, eine Verjüngung eintritt, neue Triebe sich besser
bilden können und absterbende Äste vermieden werden.
Einen solchen, teilweise sehr aufwändigen Rückschnitt, wobei auch
Schadstellen zu entfernen und die Stämme im unteren Bereich frei zu machen
waren, leisteten somit die ehrenamtlichen Helfer des Pfälzerwald-Vereins als
Beitrag zum Naturschutz und zur Erhaltung der Kulturlandschaft.
Pfälzerwaldverein  pflegt Streuobstwiesen